Markus und Melanie von Olnhausen (Speyer und Düsseldorf)

Der Schaukelspaß für die ganze Familie. Eine Überschlagschaukel „Käfig-Rundschaukel“, die komplett aus Stahl gefertigt wurde. Besonderheit: Es gibt keinen Motor für den Antrieb der Gondeln – du musst die Schaukel durch eigene Muskelkraft und Gewichtsverlagerung selbst zum Überschlag bringen.

Hersteller: Achtendung (D)

Typ: Überschlagschaukel

Baujahr: 1948

Maße (BxTxH): 14 x 9 x 7 m

Anschluss: 15 kW

Kapazität: 12 Personen in 6 Gondeln

Vorbesitzer: bis ca. 1975 Wurms
bis 2006 Arens (Dortmund) (Hans-Peter Arens)
2007 – 2019 von Olnhausen (Düsseldorf)
2020-24 Renaldo Janßen (Varel) 

Schausteller: Adriano Loritz (Düsseldorf) ab 2025?

Kleine Geschichte.: 

Diese wunderschöne nostalgische Loopingschaukel, im Volksmund auch „Affenkäfig“ genannt wurde 1946 von der Fa. Achtendunk für die Schaustellerfamilie Milz aus Deutschland gebaut. Die Fa. Milz betrieb die Schaukel bis 1961 und verkaufte sie dann an die Schaustellerfamilie Buhmann. Fa. Milz reiste bis einschließlich 1973 mit der Schaukel und veräußerte sie dann an die Schaustellerfamilie Von Olnhausen.
Seitdem reist die Schaustellerfamilie von Olnhausen mit dieser Loopingschaukel quer durch Deutschland und hat sie liebevoll restauriert und ihr den Namen “Looping the Loop” gegeben.

Es gibt verschiedene Quellen wo man sieht, das jeder eine andere Zeitperiode hier aufzeigt. Aber dennoch ein tolles Nostalgie Geschäft. 

Es wird auch von Herrn Marquis gesprochen hier könnt Ihr selbst nachlesen Nostalgie Jetzt Lesen 

Schausteller: Markus von Olnhausen (Düsseldorf)

Hersteller:

Typ: Laufgeschäft

Baujahr: 2014

Maße (BxTxH): 24 x 9 x 10 m

Anschluss: 20 kW

Kapazität:

Vorbesitzer: —

Ehem. Namen: —

Premiere: 16. Mai 2014, Sprödentalkirmes Krefeld

Typ: Laufgeschäft / Glasirrgarten

Das Geschäft ist ein klassisches Laufgeschäft, bei dem du dich zu Fuß durch einen Hindernisparcours bewegst. Es ist also kein Fahrgeschäft im Sinne eines Karussells, sondern ein sogenanntes „Fun House“.

Hersteller: Hier liegt eine Besonderheit vor. Das Grundgerüst (der Stahlbau) stammt von der bekannten Firma Dietz (oft Basis für solche Laufgeschäfte). Der eigentliche Ausbau, die Gestaltung und die Technik wurden jedoch in Eigenregie von Markus von Olnhausen durchgeführt.

Es ist ein Unikat unter der Regie von Olnhausen.

Art des Geschäfts & Erlebnis

Die „Villa Wahnsinn“ ist ein zweistöckiges Laufgeschäft (Fun House).

  • Was dich erwartet: Es ist ein Parcours mit klassischen Hindernissen wie Wackelböden, Zerrspiegeln, Drehtellern, einem Glas-Irrgarten-Teil, rollenden Tonnen und einer Spiralrutsche am Ende.
  • Thematisierung: Es ist als verrücktes Haus gestaltet, oft mit einer bunten, comicartigen Party-Fassade („House Party“-Thematik).
Wissenswertes & Funfacts
  • Eigenleistung: Dass ein Schausteller ein Geschäft auf einem Rohbau selbst komplett ausbaut (Design, Technik, Malerei), ist heutzutage seltener und macht das Geschäft zu einem persönlichen „Baby“ der Familie.
  • Ökologischer Aspekt: In Presseberichten wurde gelegentlich erwähnt, dass beim Bau auch auf ökologische Aspekte (z. B. energiesparende LED-Technik von Anfang an) geachtet wurde.
  • Zielgruppe: Durch die freundliche Gestaltung ist es ein sehr familienorientiertes Geschäft, das oft schon für kleinere Kinder (in Begleitung) geeignet ist, da es weniger auf „Grusel“, sondern auf „Spaß“ setzt.

Es handelt sich um einen echten Kirmes-Klassiker, der jahrzehntelang unter einem anderen Namen bekannt war.

Hersteller: SDC (I)

Typ: Rutsche mit 8 Bahnen

Baujahr: 1982/83

Maße (BxTxH): 15 x 55 x 18 m

Anschluss: 45 kW

Kapazität:

Vorbesitzer: 1. 1982-2023 Andreas Göbel (Worms)

Seit 2023 unter der Regie der Schaustellerfamilie von Olnhausen reist.

Art des Fahrgeschäfts: Große Wellenrutsche (Teppichrutsche)

Geschichte und Vorbesitzer:

Das Geschäft ist in der Kirmesszene extrem bekannt, da es über 40 Jahre lang im Besitz derselben Familie war, bevor es an von Olnhausen ging.

Die Firma Andreas Göbel aus Worms. Unter Göbel war die Rutsche Stammgast auf fast allen großen deutschen Volksfesten, beispielsweise auf der Rheinkirmes in Düsseldorf oder dem Cannstatter Wasen.

Aktueller Betreiber (seit Juli 2023): Schaustellerbetrieb von Olnhausen (Düsseldorf). Die Familie betreibt unter anderem auch das Laufgeschäft „Villa Wahnsinn“.

Wissenswertes & Funfacts:

  • Der „fliegende“ Wechsel: Die Übergabe von Göbel an von Olnhausen geschah mitten in der Saison 2023. Für Kirmesfans war das eine große Nachricht, da die Rutsche quasi zum Inventar der Firma Göbel gehörte.
  • Fahrablauf: Wie bei klassischen Teppichrutschen üblich, rutscht man auf Jutesäcken bzw. Rutschmatten. Durch die „Wellen“ in der Bahn hebt man bei höherer Geschwindigkeit kurzzeitig leicht ab – das sorgt für das typische Kribbeln im Bauch.
  • Transport: Trotz der enormen Größe (55 Meter Länge!) ist das Geschäft so konstruiert, dass es effizient auf vergleichsweise wenigen Transportwagen verladen werden kann, was für ein Geschäft aus den 80ern sehr fortschrittlich war.
  • Optik: Die Rutsche ist bekannt für ihre bunte, klassische Beleuchtung und die gelb-orange-roten Bahnen, die sie auch aus weiter Entfernung auf dem Festplatz sichtbar machen.